Henckel-Donnersmarck, Gregor, Abt
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Abt Gregor Henckel-Donnersmarck ist Ehren-Konventualkaplan des Malteserordens und Ordensspiritual des Großpriorates von Österreich sowie Beiratsmitglied des Bankhauses Schelhammer & Schattera.

Ulrich Maria Karl Graf Henckel von Donnersmarck wurde 1943 in Breslau geboren. Bald nach seiner Geburt floh die Familie, vom Verlauf des Zweiten Weltkriegs bedroht, nach Bayern und zog später nach Kärnten. Nach Matura in Klagenfurt und Bundesheer studierte er an der Hochschule für Welthandel in Wien und erwarb den Titel Diplomkaufmann. Dann arbeitete er fast acht Jahre für die Firma Schenker & Co zuerst in der Zentralleitung in Frankfurt und dann als Geschäftsführer für Schenker Spanien. Am 15. November 1977 wurde er Novize im Stift Heiligenkreuz und erhielt dort den Ordensnamen Gregor an. Nach Studien (1978–1986) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz wurde er Magister der Theologie, am 1. August 1982 erhielt er in der Stiftskirche durch Bischof Maximilian Aichern von Linz die Priesterweihe. 1986 bis 1991 war er Prior im Zisterzienserstift Rein bei Graz, 1992 bis 1993 Assistent des Generalabtes der Zisterzienser in Rom, 1994 bis 1999 Nationaldirektor von Missio – die Päpstlichen Missionswerke in Österreich. Am 11. Februar 1999 wählte ihn der Konvent zum 67. Abt des Stiftes Heiligenkreuz. Als solcher ist er geborener „Magnus Cancellarius“ (Großkanzler) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Von 2003 bis 2007 war er Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation. Mit Februar 2011 legt er sein Amt als Abt in Heiligenkreuz zurück. Er ist Ehren-Konventualkaplan des Malteserordens und Ordensspiritual des Großpriorates von Österreich sowie Aumônier-Vicaire des Ordens vom Goldenen Vlies und Beiratsmitglied des Bankhauses Schelhammer & Schattera.




