CRICLAB: Geldanlagen in nachhaltige Waldbewirtschaftung
30.09.2011 von 10.30 bis 14.00 Uhr in Frankfurt am Main, Hanauer Landstraße 114-116/6. OG.
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Neuordnung der Kapital- und Gütermärkte
Johannes Hoffmann/Gerhard Scherhorn (Hg.)
2009
Nachhaltiges Wirtschaften ist darauf angewiesen, dass wir in Produktion und Konsum die Ökosysteme erhalten, das Klima schützen, Solarenergie nutzen, die naturgegebenen Stoffe schonen und dabei national und international kooperativ zusammenwirken, kurz: die gemeinsamen Lebens und Produktionsgrundlagen bewahren, statt sie abzubauen. Das wird nur gelingen, wenn wir auch bei der Geldanlage Firmen bevorzugen, die die Kapitalrendite mit der Erhaltung und Kultivierung der natürlichen und sozialen Gemeingüter in Einklang bringen. Solange man nichts dabei findet, sein Kapital zu Lasten der Gemeingüter zu vermehren, hat auch der Klimaschutz keine Chance.
Ein Beitrag von Dr. Klaus Gabriel
Das Ethik- und Nachhaltigkeitsrating als Beitrag zur Beurteilung des gesellschaftlichen Nutzens von Banken.
Publ.: Dossier 06/2009 der Katholischen Sozialakademie Österreichs, S. 30-32
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Österreich will die Förderung der Erneuerbaren Energien verbessern. Das neue Gesetz soll am 1. September in Kraft treten, wenn die EU-Kommission zustimmt.
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Anleihen von nachhaltig wirtschaftenden Staaten haben Renditevorteile gegenüber denen weniger nachhaltiger Emittenten. Zumindest haben sich festverzinsliche Wertpapiere von Staaten, die mit ihren Ressourcen besonders sparsam umgehen, zuletzt deutlich besser entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bank Sarasin (Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin, Juli 2011) aus Basel. Demnach wiesen die Anleihen besonders nachhaltig wirtschaftender Staaten in den Jahren 2009 und 2010 eine überdurchschnittliche Wertentwicklung auf – dies gilt der Analyse zufolge sowohl für Industrie- als auch für Schwellenländer.
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Als so genannter “Signatory Investor” unterstützt nun auch die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG, als erste österreichische Kapitalanlagegesellschaft, das CDP Water Disclosure. Gerhard Tometschek, Geschäftsführer der KAG: “Wir versprechen uns von der Datenerhebung mehr Transparenz und Vergleichbarkeit, um Investmentrisiken zu verringern. Ferner geht es uns auch um Entwicklungschancen von Unternehmen und Branchen unter den Bedingungen abnehmender Trinkwasser-Ressourcen und sich verändernden klimatischen Bedingungen.”
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Ein Beitrag von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck
Das Bankhaus Schelhammer & Schattera sprach mit Abt Gregor Henckel-Donnersmarck, Abt des Stiftes Heiligenkreuz von 1999 bis 2011, über das christliche Verständnis von Ethik in der Wirtschaft.
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Ein Beitrag von Prof. Mag. Dr. Ferry Stocker
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde. Die meisten Zeitgenossen würden „Nachhaltigkeit“ wohl in erster Linie mit der Umweltproblematik assoziieren, also meinen, dass gerade in Bezug auf die natürliche Umwelt und die natürlichen Ressourcen „Nachhaltigkeit“ nicht gegeben ist und dass das gerade mit der Marktwirtschaft zusammenhängt, die den Raubbau an der natürlichen Umwelt wenn nicht propagiert, so doch legitimiert.
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