Fokus
Nachhaltigkeit

Vollständige Stromkennzeichnung, gesetzliche Regelungen und Atomstromfrei-Gütesiegel – Österreich hat Vorbildcharakter

Die Bundesregierung hat beim Energiegipfel am 16. April im Bundeskanzleramt konkrete Maßnahmen beschlossen, die dafür sorgen, dass Österreich Atomstrom-frei wird. Dazu gehören gesetzliche Regelungen wie eine vollständige Stromkennzeichnung, der Verzicht auf den Bezug von Atomstromzertifikaten und auch ein Atomstromfrei-Gütesiegel. Bundeskanzler Werner Faymann sprach mit Blick auf den erfolgreichen Energiegipfel von einem “guten Tag für all jene, die gegen Atomenergie sind”. Die heute, Montag, beschlossenen Maßnahmen hätten “Vorbildcharakter” und belegen, “dass wir Atomstrom nicht brauchen und zur Speerspitze derer gehören, die jenen Ländern gegenüberstehen, die uns fälschlicherweise einreden wollen, dass Atomenergie wirtschaftlich besonders günstig sei und dass Atomstrom eine Art erneuerbare Energie sei”, sagte Kanzler Faymann nach dem Energiegipfel, an dem neben Regierungsvertretern auch Vertreter von NGOs und Energiewirtschaft teilnahmen.

Quelle: “Fonds Aktuell” (Newsletter 2/2012) der Bankhaus Schelhammer & Schattera Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Bräunerstraße 3/2/6, 1010 Wien


Global Challenges Index: Münchener Rückversicherung wegen Umweltverstoß

Der Bau des Belo Monte-Staudammes im brasilianischen Amazonasgebiet wird wegen der befürchteten Auswirkungen auf Umwelt und Anwohner stark kritisiert. Experten erwarten negative Effekte auf den Amazonas-Regenwald, insbesondere auf die Artenvielfalt und damit die Lebensgrundlagen der Ureinwohner. Wegen ihrer Beteiligung an diesem Projekt wird die Munich Re aus dem Global Challenges Index (GCX) ausgeschlossen. Der Rückversicherer hat die Absicherung der Bauphase des Projektes übernommen und damit gegen die strengen Umweltregeln des GCX verstoßen.

Für die Munich Re rückt das britische Handelsunternehmen J Sainsbury in den Index auf. Der Einzelhändler überzeugt unter anderem durch ein gutes System, mit dem die Einhaltung sozialer Standards in der Zulieferkette sichergestellt wird. Es fördert den Verkauf von Produkten, die besonderen sozialen oder umweltbezogenen Anforderungen genügen, beispielsweise Fairtrade-Produkte, und hat umfassende Maßnahmen unternommen, um die Transporteffizienz zu steigern und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren. “Mit J Sainsbury rückt ein Handelsunternehmen in den GCX, das seine Rolle als Gatekeeper für soziale und ökologische Produkte ernst nimmt”, bewertet Dr. Sandra Lüth, Geschäftsführerin der Börse Hannover und der Börse Hamburg, das Unternehmen.
Als zweites rückt der US-amerikanische Nahrungsmittelhersteller Hain Celestial nach. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Großteil seines Umsatzes mit der Produktion und dem Verkauf organischer Nahrungsmittel. “Überzeugt haben uns außerdem die umfangreichen Maßnahmen des Unternehmens, um den Verpackungsaufwand zu reduzieren”, stellt Rolf D. Häßler, Leiter Unternehmenskommunikation bei der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research AG, fest. Hain Celestial ersetzt das US-Technologieunternehmen Energy Conversion Devices, das im Bereich der erneuerbaren Energien tätig ist. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens entspricht nicht mehr den Regeln des GCX, die eine Marktkapitalisierung von mindestens 100 Millionen Euro vorsehen.

Mehr Informationen zum Global Challenges Index finden Sie unter www.gc-index.com.

Quelle: “Fonds Aktuell” (Newsletter 2/2012) der Bankhaus Schelhammer & Schattera Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Bräunerstraße 3/2/6, 1010 Wien


Liechtenstein Kongress für nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolles Investieren

2. – 4. Mai 2012, Vaduz: Liechtenstein Kongress für nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolles Investieren
Verantwortungsbewusstes Investieren: Stiftungen, Institutionen und Privatpersonen – 2. Mai 2012
Erneuerbare Stadt: Architektur, Immobilien und Infrastruktur – 3. Mai 2012
Nachhaltiges Wirtschaften und Informationssysteme  – 4. Mai 2012

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ECOSTAMP: das neue Portal für Nachhaltigkeit

ECOSTAMP: das neue Portal für Nachhaltigkeit – gegen Greenwashing und für mehr Transparenz : Die Diskussion um Nachhaltigkeit krankt zu sehr an Beliebigkeit. Das neue Portal ECOSTAMP setzt sich deshalb für mehr Transparenz und die Entwicklung einheitlicher Standards ein.

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Ethische Geldanlage. 
Lehrgang für FinanzdienstleisterInnen

März – Mai 2012

Der Markt für ethisch-orientierte Anlageprodukte wächst. Vor dem Hintergrund der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise suchen immer mehr Menschen nach ethisch-nachhaltigen Alternativen in der Geldanlage. Auch institutionelle Investoren wie Kirchen oder Non-Profit-Organisationen verfolgen bei ihren Anlageentscheidungen zunehmend soziale, ökologische oder kulturelle Ziele. 2011 liegt das Volumen ethischer und nachhaltiger Publikumsfonds im deutschsprachigen Raum bereits wieder über dem Niveau des „Vor-Krisenjahres“ 2007. Knapp 35 Milliarden Euro werden im deutschsprachigen Raum mittlerweile auf diese Weise veranlagt.

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Fachkongress 2012 „Ressourceneffizienz und Umwelttechnologien”

Termin: Dienstag, 22.05.2012, 09:30 – 16:15 Uhr
Ort: Zeremoniensaal, Hofburg, Wien
Veranstalter: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW)
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)

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Ausschreibung zum Staatspreis 2012 Umwelt- und Energietechnologie

Die Ausschreibung zum 3. Staatspreis Umwelt- und Energietechnologie startet ab sofort und endet am Freitag, den 03. Februar 2012. 
Der einzige Staatspreis in Österreich, der von drei Ministerien gemeinsam vergeben wird, unterstreicht die Bedeutung der österreichischen Umwelt- und Energietechnologie – sowohl für die Wirtschaft als Wachstumsmotor, als auch für Umwelt-, Energie-, Ressourcen- und Forschungspolitik.

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Der nachhaltige Anlagemarkt in Österreich verzeichnet erneut kräftigen Wachstumsschub

Nachhaltige Geldanlagen gewinnen in Österreich zunehmend an Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt der “Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen”, den das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) am 22. November in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert hat.

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Deutscher Nachhaltigkeitskodex für Unternehmen verabschiedet

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) verabschiedet. Der DNK misst die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen anhand von 20 Kriterien.

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Studie: Nachhaltigkeit wird für Großunternehmen immer wichtiger

Nachhaltigkeit gewinnt für die Praxis von Großunternehmen weiter an Bedeutung. Das geht aus einer Befragung hervor, die die Unternehmensberatung Deloitte länder- und branchenübergreifend bei Finanzvorständen (Chief Financial Officers, CFO) durchgeführt hat.

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